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Gupta-Portierung

In den 90er-Jahren waren Gupta-Werkzeuge die Stars der Anwendungsentwicklung. Längst wurden sie allerdings von Browsertechnologien und modernen Plattformen wie dem .NET-Framework von Microsoft überholt. Damit stellt sich vielen die Frage, wie sich die vorhandenen Gupta-Anwendungen zukunftsfähig machen lassen. Diese weiter unter Gupta zu modernisieren, ist auf Dauer oft keine tragbare Lösung, sie neu zu entwickeln dagegen teuer und risikoreich.

fecher bietet eine sinnvolle Alternative: Als „Porting Project“ portieren wir Gupta-Anwendungen nach einem bewährten Vorgehensmodell auf das .NET-Framework. Schnell, kostengünstig und zum Festpreis.

Auf einen Blick

fecher-Kunden erhalten durch die Gupta-Portierung eine echte .NET-Anwendung, die modernen Architektur- und Darstellungsstandards entspricht. Damit ist auch die Grundlage gelegt, diese in Richtung SOA oder Web-Anwendung weiterzuentwickeln.

fecher hat weltweit bereits über 150 Gupta-Anwendungen sowie Datenbanken und Reports erfolgreich auf .NET portiert. Die dafür eingesetzten Werkzeuge des amerikanischen Unternehmens Ice Tea Group ermöglichen eine einzigartige automatisierte Portierung von 100% des Quellcodes.

Während des Projektes werden unsere Kunden in alle zu treffenden Entscheidungen einbezogen. Aktivitäten, die die automatisierte Portierung nachbereiten, können sie wahlweise auch selbst übernehmen. Wenn gewünscht, begleiten wir Gupta-Entwickler anschließend bei den ersten Schritten mit .NET.

Anwendungsbereiche

Bei der Portierung von Gupta-Anwendungen sind drei grundsätzliche Bereiche zu unterscheiden:
Die eigentliche Anwendung mit ihrer Anwendungslogik und Benutzeroberfläche sowie die damit verbundenen Reports sowie die Datenbank, auf die sie zugreift.

Anwendung

Eine Portierung muss die Funktionen und Abläufe der ursprünglichen Anwendung funktional so vollständig wie irgend möglich in die neue Umgebung transferieren. Außerdem soll die portierte Anwendung für ihre Benutzer genauso aussehen wie zuvor unter Gupta. Schließlich wollen die Entwickler die bisherige Anwendungsstruktur wiedererkennen und in der neuen Umgebung problemlos pflegen und weiterentwickeln können. Entsprechend erzeugt das Portierungswerkzeug Ice Porter eine funktional vollständig äquivalente Anwendung sowie ein identisches Abbild der Benutzeroberfläche mit konfigurierbaren Möglichkeiten zum Redesign wie beispielsweise Skinning oder ein TabbedMDI. Weitere Addons wie Ribbonbar, Navigationsleisten oder erweiterte Tabellenfunktionen können sofort für die Weiterentwicklung verwendet werden.

Benutzeroberfläche: iCustomizer

Mit dem iCustomizer setzen Entwickler kundenspezifische oder veränderte Anforderungen an eine Standardanwendung ohne großen Aufwand um: Das Add-on für .NET-Applikationen ermöglicht es, die Benutzeroberfläche ohne weiteres Programmieren zur Laufzeit anzupassen. Graphical-User-Interface-Elemente und Controls aus dem Repertoire von Microsoft Visual Studio können damit nachträglich verändert oder hinzugefügt werden. Entwickler nutzen das Werkzeug auch, um die Funktionalität einer fertigen Anwendung über C#-Code und Events zu erweitern. Das vom Softwarehaus nGroup im Rahmen eines Portierungsprojektes entwickelte Customizing-Werkzeug wird von fecher auf das Porting Project Framework abgestimmt und in Projekten eingesetzt.

Reports

In den Reports einer Gupta-Anwendung steckt ebenfalls erheblicher Entwicklungsaufwand. Zudem haben Hersteller, Dienstleister oder Kunde sie oftmals an individuelle Bedürfnisse angepasst. Beides bleibt beim Technologiewechsel mit dem Porting Project erhalten, indem wir auch die Reports automatisiert portieren. Das Portierungswerkzeug Ice Porter unterstützt unterschiedliche Zielsysteme:

  • Crystal Reports
  • List & Label
  • Stimulsoft Report
  • SQL Server Reporting Services

Unsere Kunden sind damit unabhängig von technologischen Zwängen und können ihre Auswahl nach den funktionalen Erfordernissen und Lizenzmodellen treffen. 

Auch individuelle Vorgehensweisen sind möglich. In manchen Projekten werden die Gupta Reports mittels eines „Report-Hubs“ weiter verwendet und erst sukzessive bei der Einführung beim Kunden umgestellt. fecher bietet auch Lösungen für die durch den Endbenutzer angepassten Standard-Reports.

Datenbanken

In der Theorie ist der Wechsel von einer Datenbank zu einer anderen ganz einfach: Dank der Standardisierung von SQL sollten die vorhandenen Anwendungen grundsätzlich mit einer beliebigen neuen Datenbankplattform zusammenarbeiten können. Die Praxis allerdings sieht anders aus. Da stehen einem problemlosen Umstieg inkompatible Herstellerstandards zur Definition von Tabellen und Views, proprietäre Programmiersprachen für Trigger und Stored Procedures und nicht zuletzt erhebliche Abweichungen der einzelnen SQL-Dialekte im Wege.

Für Abhilfe sorgen die toolgestützte Dienstleistung dbPORTER und die Middleware-Komponente sqlTRANSLATOR, mit der zur Laufzeit das SQLBase-spezifische SQL in das SQL der neuen Datenbank übersetzt wird. Ganz transparent – ohne Änderungen im Quellcode. Dieses von fecher entwickelte Handwerkzeug macht den Umstieg so einfach, wie er von den Erfindern von SQL ursprünglich gedacht war.

Projektablauf und Vorgehensmodell

Unsere Portierungsprojekte laufen stets nach einem bewährten Vorgehensmodell ab. Lediglich der Servicegrad ist variabel. Beim All-Inclusive-Porting übergeben wir die Anwendung am Ende eines Projektes „schlüsselfertig“ portiert. Beim In-House-Porting können die Kunden eigene Entwicklungsressourcen einbringen. So lassen sich die im Vergleich zu einer Neuentwicklung ohnehin niedrigen Kosten weiter senken. Die hausinternen Entwickler erhalten dann nach der automatisierten Portierung durch fecher den fertig übersetzten und kompilierbaren Code. Sie kümmern sich um dessen Feinschliff und finalisieren ihn. Damit alles reibungslos klappt, werden sie vorher von unseren Experten geschult. Diese stehen außerdem jederzeit als Coaches zur Verfügung.

Das bewährte Porting-Project-Vorgehensmodell unterteilt sich in mehrere Phasen: In der Evaluierungsphase erarbeitet fecher mit potenziellen Kunden eine solide Entscheidungsgrundlage für die Portierung ihrer Gupta-Anwendung. Dazu gehört auch unser Festpreisangebot, das sich nach Code-Umfang und -komplexität richtet. Erst danach startet mit der Portierungsphase das eigentliche Projekt. Die Testphase führt schließlich zu einer auf .NET portierten, voll lauffähigen und für die Weiterentwicklung in Microsoft Visual Studio bereiten Anwendung.


Die Technologie: Porting Project & Ice Porter

In den Gupta-Portierungsprojekten setzt fecher auf Technologie des US-amerikanischen Unternehmens Ice Tea Group. Das auf Gupta spezialisierte Softwarehaus hat das Porting Project 2003 ins Leben gerufen. Es sollte Gupta-Entwickler von Anfang an dabei unterstützen, ihre Anwendungen auf die .NET-Plattform zu portieren und dadurch zukunftsfähig zu machen. Die Portierungswerkzeuge entwickelt die Ice Tea Group seitdem kontinuierlich weiter. Als ihr Premium Porting Partner ist fecher seit 2008 für den weltweiten Vertrieb der Dienstleistung verantwortlich.

Das Porting Project stützt sich auf das Werkzeug Ice Porter der Ice Tea Group, das SAL-Code automatisiert in C#- oder VB.NET-Code für die .NET-Plattform umsetzt. Außerdem wandelt der intelligente Übersetzer die Reports von Gupta Report Builder wahlweise nach Crystal Reports, List & Label, Stimulsoft Reports oder SQL Server Reporting Services um.

Der Ice Porter erbringt eine Leistung, die man in Schriftform nur schwer erläutern kann. Im Rahmen eines Workshops und zusätzlichen Trainings kann das Werkzeug aber in komplexen Projekten durchaus auch in einem Inhouse-Projekt eingesetzt werden.

Der Kunde entscheidet, ob er nur die Lizenz des Ice Porters erwerben möchte oder auf die Erfahrung des fecher-Teams baut, das mit dem Ice Porter im Werkzeugkoffer einen sicheren und schnellen Start in ein solches Portierungsprojekt ermöglicht.

Porting Project Framework

Jede leistungsfähige Software basiert auf einer modernen Architektur, die die heutigen Anforderungen in anerkannten Mustern implementiert und die flexibel auf neue Trends reagiert. Das Porting Project Framework liefert alle notwendigen Objekte, um den migrierten Quellcode klar strukturiert zu generieren und damit sehr produktiv mit allen Tools von Visual Studio und der .NET Community weiterzuentwickeln. Mit dieser Basis ist die Software zukunftsfähig. Dies stellte die Ice Tea Group unter Beweis, als sie das Framework auch in einer Version für eine Web-Architektur auf Javascript-Basis zur Verfügung stellte.

Porting Project Services

Mit den Porting Project Services wird das Framework um die Möglichkeit zur Partitionierung in mehrschichtige Architekturen erweitert. So können Anwendungen teilweise oder vollständig vom Desktop auf einen Server, ins Rechenzentrum oder zu einem Cloud-Computing-Anbieter verlegt werden. Als Kommunikationsschicht verwenden die Porting Project Services die bewährte Windows Communication Foundation. Dies ist der ideale Einstieg in eine SOA-basierende Architektur.

Porting Project Web

Das bewährte Porting Project Framework steht auch als Version für eine Web-Architektur zur Verfügung. Eine auf dieses Framework portierte Anwendung wird als Real-Time Web-Anwendung auf einem Windows Web Server betrieben und kann mit allen gängigen Browsern genutzt werden. Auch komplexeste Benutzerschnittstellen können darüber abgebildet werden. Sehr häufig steht in den Browsern eine gegenüber der Desktop-Anwendung verbesserte User Experience zur Verfügung.

Lizenzmodell

  • Die Lizenzkosten des Ice Porters berechnen sich nach der Anzahl an nicht redundanten SAL-Items bei einer Code-Übersetzung und anhand der Anzahl der Report-Builder-Templates bei einem Report-Migrationsprojekt.
  • Das Ergebnis einer Migration ist zu 100 Prozent Quellcode. Auch die eingebundene Klassenbibliothek wird als Quellcode geliefert. Für die Klassenbibliothek wird ein jährlicher Wartungsvertrag angeboten, der ebenfalls anhand der Anzahl an SAL-Items berechnet wird.
  • In der Klassenbibliothek sind OEM-Lizenzen diverser ComponentOne-Controls und der Skin-Designer von Skinsoft enthalten. Dafür fallen keine weiteren Lizenzkosten bei der Weiterentwicklung an.
  • Für die Ausführung einer portierten Anwendung fallen keine Laufzeitkosten an! Für den Betrieb der Webanwendung wird ein Webserver benötigt. Nähere Details finden Sie auch auf wisej.com

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Qualitätssicherung in Porting-Projekten

Weiterführende Infos über die Maßnahmen für den problemlosen Wechsel von Gupta auf .NET.

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