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Daten-Drehscheibe für Bankstellen in Österreich, www.oews.co.at

Die Österreichische Wertpapierdaten Service GmbH (ÖWS) ist die Daten-Drehscheibe in Sachen Wertpapiere für praktisch alle Bankstellen in Österreich. Täglich bearbeiten die Mitarbeiter der ÖWS im Schnitt etwa 300 Anfragen der teilnehmenden Banken. Diese Tätigkeiten umfassen die Anlage und Änderung von Wertpapieren in- und ausländischer Finanzinstrumente sowie die Bearbeitung der Ereignisse zu diesen Finanzinstrumenten. Nachdem die Anforderungen bisher von den Banken per E-Mail an die ÖWS übermittelt wurden, hatten sich entscheidende Schwachstellen gezeigt: Ein übergreifender Workflow zwischen den Teilnehmern ließ sich mit E-Mail allein nicht realisieren. Eine Verteilung der Arbeit auf verschiedene Mitarbeiter war nur manuell möglich. So war eine Priorisierung der Anfragen nur schwer umzusetzen. Rückfragen konnten den entsprechenden Vorgängen nicht zugeordnet werden und eine Archivierung erfolgte ausschließlich im persönlichen E-Mail-Client des Mitarbeiters. Verschiedene Auswertungen und somit auch eine objektive Messung der Qualität waren gänzlich unmöglich.

Als Lösung wurde in einem gemeinsamen Projekt mit fecher die Einführung eines bankenübergreifenden Workflows auf Basis von Internettechnologie angegangen. Die Anwendung "FACE" (Financial-Instruments Administration Communication Environment) implementiert diesen Workflow zwischen der ÖWS und ihren Kunden. Die eingehenden Anforderungen werden je nach Typ auf zwei Teams aufgeteilt. Alle noch nicht zugeteilten Anforderungen landen im Eingangskorb des jeweiligen Teams ("Team Eingangspool"). Von dort werden sie verteilt. Jeder Mitarbeiter der ÖWS hat einen ständigen Überblick über den Status, die von ihm zu bearbeitenden Anforderungen ("persönlicher Eingangspool") und über den Team Eingangspool. Die anfragenden Banken können jederzeit den Bearbeitungsstatus ihrer Anfrage einsehen. Bei Erledigung können sie sich automatisch per E-Mail informieren lassen.

Die Anwendung wurde als Mehrschicht-Anwendung auf Basis von Microsoft-Technologien wie ASP.NET realisiert. Hierbei liegt die notwendige Geschäftslogik auf einem zentralen Server, die Oberfläche der Anwendung wird über einen Browser (z.B. Internet Explorer) bereitgestellt. Auf diese Weise ist keine Software-Installation beim Anwender erforderlich, neue Versionen können einfach zur Verfügung gestellt werden. Betrieben wird die Anwendung auf einem zusätzlichen Applikationsserver im Rechenzentrum der Raiffeisen Informatik. Als Datenbankserver kommt der Microsoft SQL-Server zum Einsatz. fecher hat nach der Einführung von FACE auch die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Software übernommen.

fecher entwickelte für die ÖWS später auf der gleichen Plattform auch die Software eTOPIC, die die Gesellschafter bei der Planung und Dokumentation ihrer Sitzungen unterstützt.

Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit und der Effizienz der verwendeten Werkzeuge konnte FACE mit einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis zu unserer vollsten Zufriedenheit realisiert werden.

Martin Hödl , Geschäftsführer
ÖWS