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Framework: Definition & Wissenswertes

In der Softwareentwicklung steht einerseits die korrekte Funktionsweise, andererseits die hohe Qualität der fertigen Software mit einer zeitgemäßen Architektur im Fokus. Durch Frameworks sind Entwickler in der Lage, beide Anforderungen effizient und auf technologisch hohem Niveau in Einklang zu bringen. Aber was genau ist unter dem Begriff zu verstehen? Die folgende Framework-Definition gibt Aufschluss.

Was ist ein Framework und seine Bedeutung?

Ein Framework stellt das Rahmenwerk - daher der Begriff - für Struktur und Architektur einer neu zu entwickelnden Software bereit. Es enthält Vorlagen, Standardmodule und -bibliotheken, sowie dokumentierte Schnittstellen zur Anbindung weiterer Anwendungen (API). Dadurch sind Softwareprojekte deutlich schneller und fehlerfreier umzusetzen, denn der Grundstein ist mit der Wahl des passenden Frameworks bereits gelegt. Programmierer konzentrieren sich so ganz auf die speziellen Anforderungen an projektspezifische Funktionen und Komponenten.

Funktionsweise von Frameworks

Zur Framework-Definition ist zu wissen, dass ein solches Rahmenwerk im Allgemeinen aus einem permanenten und einem variablen Teil besteht. Während Struktur und Architektur der Anwendung im permanenten Teil vordefiniert sind, der als Reihe von Klassen implementiert wird, werden im variablen Teil eigene, austauschbare Module entwickelt, sodass die fertige Software den Anforderungen an Logik und Funktionalität genügt.

Welche Frameworks gibt es?

Die IT kennt inzwischen zahlreiche solcher Basis-Bibliotheken, zumal eine genaue Framework-Definition nirgends festgeschrieben ist. Als Spezialisten für die Anwendungsmodernisierung haben wir uns auf die Programmierung im Microsoft .NET-Framework spezialisiert, das die Anwendungsentwicklung nach modernsten Standards ermöglicht. Darüber liegt dann eine spezifische Bibliothek, die die Besonderheiten des Projektes abdeckt. So wird für Modernisierungsprojekte für VB6, Access oder Gupta jeweils eine optimierte Bibliothek eingesetzt. Auch diese zweite Ebene besteht dann wieder aus voneinander getrennten Bibliotheken. Beispielsweise enthält eine davon alle Basisklassen für die graphische Benutzerschnittstelle. Diese granulare Aufteilung hilft, um je nach Projektziel, diese Schicht basierend auf System.Windows.Forms oder auch Wisej einzubinden.

Weitere Beispiele sind Bootstrap, ein Frontend-CSS-Framework für ansprechende Websites, das PHP-Framework Django oder AngularJS, ein Google-JS-Framework für dynamische Webapplications.

Vorteile eines Frameworks

Mit dem richtigen Framework lassen sich professionelle Hochleistungsanwendungen mit vielen Vorteilen realisieren:

  • sicher
  • erweiterbar
  • skalierbar
  • wartbar
  • optimierbar
  • priorisierbar

Zusammengefasst liefert ein Framework also den “Rohling” für ein neues Programm, den Entwickler projektspezifisch erweitern und pflegen können.

Neben dieser Framework-Definition finden Sie weitere wissenswerte Begriffserläuterungen in unserem IT-Glossar!