Callback-Funktion einfach erklärt | fecher
Callback-Funktion
IT-Glossar

Callback-Funktion: Definition und Beispiel

Sogenannte Callback-Funktionen — zu deutsch also Rückruf-Funktionen — sind ein wichtiger Teil der modernen Anwendungsentwicklung. Sie sorgen für Flexibilität in der ereignisbezogenen Verarbeitung und Ausführung bestimmter Funktionen einer Anwendung. Lesen Sie im folgenden Glossarbeitrag unsere Callback-Definition inklusive Beispiel, was eine solche Rückruffunktion genau ist und wie die Methode eingesetzt wird.

Was ist eine Callback-Funktion?

Eine Callback-Funktion ist in verschiedenen Programmiersprachen eine Funktion, die einer anderen Funktion als Wert beziehungsweise Parameter übergeben wird. Sie eignet sich dazu, Funktionen zu erweitern und sie bei bestimmten Ereignissen oder Umständen auszulösen. Während eine normale Funktion also direkt ausgeführt wird, wird die Callback-Funktion zunächst nur unter Verwendung der Parameter definiert. Der eigentliche Aufruf der Funktion geschieht erst, wenn das definierte Ereignis eintritt. Auch in anderen Programmiersprachen und Umgebungen werden Callback-Methoden genutzt: In .NET-Architekturen, wie sie auch fecher als Ziel der Anwendungsmodernisierung nutzt, heißen solche Funktionen “Delegates”.

Was ist ein anschauliches Beispiel für Callbacks?

Das Konzept wird häufig in der Entwicklung von Websites mit JavaScript benutzt, etwa wenn bei Klick auf einen Button (Ereignis) eine bestimmte Funktion — häufig die Weiterleitung auf ein mit dem Button verlinktes Ziel — aufgerufen wird. Im Quellcode sähe das Ganze dann so aus:

document.getElementById("Button").addEventListener("click", function() {
console.log("Button wurde geklickt");
}, false);

Als Callback fungiert hier ein Event-Listener, der bei Klick auf den Button ausgelöst wird und sozusagen bestätigt, dass der Button geklickt wurde.

Neben diesem Beitrag zur Callback-Funktion und ihrer Definition finden Sie weitere wissenswerte Begriffserläuterungen in unserem IT-Glossar!