Server: Die Definition im IT-Glossar | fecher
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Server: Definition & Unterteilung

Der Begriff “Server“ stammt aus dem Englischen und wird mit ”Diener“ oder ”Zusteller“ übersetzt. Bei einem Server handelt es sich zunächst um einen leistungsstarken Rechner in einem Netzwerk. Er dient als Ressourcen-Speicher und Überträger von Daten an verschiedene Empfänger (Clients) innerhalb des Netzwerks. Wir erläutern, was einen Server laut Definition ausmacht, welche Typen es gibt und in welchen Bereichen ein Server von Bedeutung ist.

Server: Bedeutung und Kategorisierung

Server-Systeme arbeiten rund um die Uhr und stellen benötigte Ressourcen bedarfsorientiert bereit. Ob tagsüber oder nachts: Alle Ressourcen und Dienste sind zu jedem Zeitpunkt nutzbar. Die allgemeingültige Server-Definition sieht zunächst die Einteilung in Hard- und Software-Server vor:

Hardware-Server

Ein Hardware-Server ist ein Rechner, der seine Ressourcen für andere Computer oder Programme zur Verfügung stellt. Hardwarebasierte Server werden auch als “Host” (zu deutsch: Wirt) bezeichnet, da auf dem Hardware-Server auch Server-Software zur Bereitstellung von Ressourcen verwendet wird.

Software-Server

Die Server-Software ist ein Computerprogramm, das eine Kommunikation zwischen Host und Client herstellt (Client-Server-Modell). Die Server-Software nimmt die individuellen Anfragen des Clients entgegen und bearbeitet sie. Der Server stellt dem Client über das Netzwerk diverse Dienste zur Verfügung.

Server-Typen

Der Server-Definition nach gibt es zahlreiche unterschiedliche Server-Typen mit spezifischen Funktionen und verschiedenem Zweck:

  • Webserver: speichert Websites, bereitet sie auf und liefert sie an Clients aus
  • File-Server: speichert Dateien an zentraler Stelle, auf die mehrere Clients zugreifen können
  • Mailserver: verantwortet das Senden und Empfangen von E-Mails
  • Datenbank-Server: ermöglicht Programmen den Zugriff auf Datenbank-Systeme
  • DNS-Server: für die Übersetzung (Auflösung) von beispielsweise www.fecher.de in eine IP-Adresse aus Zahlen zuständig
  • Proxy-Server: nimmt Anfragen entgegen und leitet sie über die eigene IP-Adresse weiter, beispielsweise um Kommunikation zu filtern oder zur Anonymisierung eines Clients
  • Gameserver: verwaltet Daten von Online-Spielen mit hohen Nutzerzahlen und ermöglicht die synchrone Interaktion

Die Vorteile von Servern liegen auf der Hand: Sie sind zuverlässige Anlaufstellen für benötigte Daten. Dabei schützen sie durch verschlüsselte Kommunikation vor Datenverlust und ermöglichen zudem schnelle Ladezeiten.

Praktisches Beispiel zur Veranschaulichung:

Um beispielsweise mehr über die Anwendungsmodernisierung mit fecher als Dienstleister zu erfahren, gibt unsere Zielgruppe diesen Begriff in eine Suchmaschine ein. Um nun relevante Ergebnisse zu erhalten, schickt die Client-Software (hier der Browser) eine Anfrage an den Webserver. Dieser bearbeitet die Anfrage und schickt anschließend alle benötigten Daten zur Anzeige unserer Website auf das Gerät zurück - die Website ist sicht- und nutzbar.

Neben dieser Server-Definition finden Sie weitere wissenswerte Begriffserläuterungen in unserem IT-Glossar!